RASANTE ERSTARRUNG

AUTORIN: NATASZA GOERKE
REZENSION: ERIKA WURZENRAINER
Ein Mann. Viele Situationen. Was harmlos beginnt wie ein neuer Tag wird zur an- und aufregenden Ringelspielfahrt, bei der man nie wissen will, was kommen kann. Jede Runde anders. Ein Buch, das staunen lässt. Pralle Kinderaugen, aufgerissen vor Erwartung, vor Überraschung, lasse ich mich gern auf einen offenstehenden Mund ein. Ein bisschen entrückt, ein Happen Wahnsinn.

Der Mann, der sich in der letzten Hälfte des Buches bloss umzudrehen braucht um seine Umwelt verändert wieder zu finden, hat mich beeindruckt. Man blickt auf Natasza Goerke nun mit einem etwas zur Schräge geneigten Kopf, die Augen dezent zusammengekniffen. Ein Buch zum Denken, zum Handeln. Praktisch im Format ein grossartiger Untersatz für heisse Töpfe, ein intellektueller Digestif, der trunken macht, nascht man ein wenig mehr. Natasza Goerke, würdevoll verrückt. Im nächsten Leben entweder genial oder wahnsinnig. Fazit: beides.

Natasza Goerke. Rasante Erstarrung.
Skarabaeus Verlag, Innsbruck 2003. ISBN 3-7082-3123-6


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